Nasennebenhöhlenentzündung

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (NNH), auch Sinusitis genannt, ist eine Entzündung der Schleimhaut in den Nebenhöhlen der Nase. Diese Hohlräume im Gesichtsschädel sind mit der Nasenhöhle direkt verbunden und mit Schleimhaut ausgekleidet. Diese Schleimhäute können sich – meist in Verbindung mit einer Erkältung oder einem Schnupfen - entzünden und dann anschwellen, wodurch die Gänge verengt sind, und das Sekret nicht mehr richtig abfließen kann. Es gibt viele verschiedene Höhlen: die Stirnhöhlen, die Keil-, Siebbein- und Kiefernhöhlen.

 

NNH äußert sich durch eine verstopfte Nase und dadurch behinderter Nasenatmung, eingeschränktem Geruchsinn, gelblich oder grün-eitrigem Ausfluss aus der Nase beim Schnäuzen, Druckkopfschmerzen, Schmerzen und Druckgefühl im Gesicht, oft unterhalb der Augenhöhlen oder über den Augenbrauen, Abgeschlagenheit. Manchmal kommen Mundgeruch oder Husten mit Auswurf, vor allem in der Nacht, dazu.

 

Falls die Symptome länger als 12 Wochen anhalten oder öfter als viermal im Jahr auftreten, spricht man von einer chronischen Sinusitis. Oft verstecken sich dahinter anatomische Fehlstellungen, Allergien oder Nasenpolypen.

 

Häufig rät der Haus- oder Facharzt dann zu abschwellen Nasensprays oder -tropfen oder Antibiotika. Häufig wird auch zu einer Nasen-OP geraten, abhängig vom jeweiligen Befund.

 

Bei der chronischen Variante kommen häufig cortisonhaltige Sprays zum Einsatz.

Doch Vorsicht: Einige der Nasensprays können eine Abhängigkeit nach sich ziehen, wenn sie zu lange oder gedankenlos eingesetzt werden. Besser ist hier vielleicht, ein Sesamöl zu verwenden. Durch seine entzündungshemmende und antioxidative Wirkung kann es dazu beitragen, die Schleimhäute zu beruhigen und das Sekret besser abfließen zu lassen.

 

Auch alte Hausmittel, wie Nasenspülungen mit Kochsalzlösung können helfen, das Sekret zu verflüssigen, damit es durch die verengten Gänge besser abfließen kann.

Oder Dampfinhalationen mit z. B. Kamille bzw. warme Kompressen auf die betroffenen Stellen können helfen, den Druck zu lindern.

 

Vergessen Sie auch nicht, wie hilfreich die Homöopathie im Fall einer NHH sein kann. Es gibt zahlreiche homöopathische Mittel, die in einem solchen Fall helfen können.

 

Ebenso kann ein gesunder Lebensstil mit sportlichen Aktivitäten (im Freien), viel Trinken gegen die trockene Heizungsluft in den kalten Monaten, abwechslungsreiche Kost mit viel Gemüse, Vitamin C-Gaben oder auch einmal ein A – Z-Produkt aus der Apotheke. Es versorgt uns mit allen notwendigen Spurenelementen und Vitaminen. Ich rate auch zu Vitamin D-Gaben.

 

 

Bei Fragen zu diesem Thema stehe ich gern zur Verfügung. Gern können wir einen Praxistermin vereinbaren.

 

 

Doch besser ist: Bleiben Sie gesund!